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LVZ: Derby hoch drei

Volleyball-Sachsenliga: In der Sporthalle der Bundespolizei empfängt der Bad Düben Delitzsch II und Krostitz

Bad Düben. Die Volleyballgötter im Mulde-Lober-Leine-Dreieck hätten sich diesen Spielplan nicht besser erdenken können. Nachdem bereits in der Hinrunde die Bundesliga-Reserve des GSVE Delitzsch sowohl den SV Bad Düben als auch den Krostitzer SV zum Doppel-Spieltag empfing, trifft sich morgen im Rahmen des vorletzten Spieltags das nordsächsische Sachsenliga-Trio in der kurstädtischen Sporthalle der Bundespolizei. Ab 14 Uhr brodelt die Heide, bitten Wolfgang Müllers Bad Dübener die zweitplatzierten Ehrenbergler um Spielertrainer Sebastian Reichstein zum Tanz. Im Anschluss wollen auch André Quasdorfs Schützlinge aus dem Bierdorf ihre Visitenkarte abgeben und wertvollen Boden zu den Abstiegsrängen gutmachen.

Der GSVE kann zum einen die blütenweiße Derbybilanz vollenden. Reichstein und Co. gewannen die Hinspiele jeweils mit 3:1 und schlugen vor zwei Wochen den KSV in fünf Sätzen. Vor hoffentlich stattlicher Kulisse möchten die Gastgeber ebenso die Landkreisduelle zwei und drei verbuchen. Die erste Partie gegen Krostitz endete schließlich auch mit 3:2 zu Gunsten der Heidestädter. „Dieser Heimspieltag mit den beiden Derbys kommt genau zur rechten Zeit. Bei uns geht es um nicht mehr viel. Der Klassenerhalt ist gesichert, mit dem Aufstieg hatten wir uns ohnehin nie beschäftigt. Die Brisanz der Duelle sorgt dafür, dass die Spannung oben bleibt“, verrät SVBD-Kapitän Thomas Haack.

Bei den anderen beiden Protagonisten ist die Anspannung schon aus tabellarischen Gründen gegeben. Delitzsch kann mit einem deutlichen Sieg einen riesigen Schritt Richtung Regionalliga-Durchmarsch gehen, Krostitz ist als Siebter nur zwei Zähler vor der dunklen Zone und hat mehr Spiele absolviert als die direkte Konkurrenz. „Unabhängig vom Ergebnis wollen wir das Spiel genießen und unser Leistungsvermögen abrufen“, sagt KSV-Außenangreifer Sebastian Walther.

Damit auch wahre Derby-Atmosphäre aufkommen kann, haben sich die Hausherren im Vorfeld ordentlich ins Zeug gelegt. Mit der Öffnung des Innenraums für die Zuschauer kehrt nach einem Jahr wieder das berüchtigte Bad Dübener Heimspielflair mit den dicht am Geschehen sitzenden Fans zurück – per Ausnahmegenehmigung von der Bundespolizei. „Da es sonst oben auf der Empore recht kuschlig geworden wäre, war uns das sehr wichtig. Wir rechnen ja immerhin mit rund 150 Zuschauern“, erklärt Bad Dübens Vereinssprecher Kevin Phillipp. Dieser weist auch gleich darauf hin, dass die Parkplätze stark begrenzt sind. „Entlang der Bundesstraße ist parken nicht erlaubt und kann durch das Ordnungsamt sanktioniert werden“, sagt Phillipp, der rät, sich vor dem Kasernentor abliefern zu lassen oder die Flächen am Kik-Markt zu nutzen und den Rest per Fuß zu absolvieren.

Im Hinspiel hatten die Bad Dübener (weiße Trikots) gegen Krostitz knapp die Nase vorn. Der Sieg soll morgen wiederholt werden. Foto: Thomas Jentzsch

(LVZ, 10.03.2017)