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Rück- und Ausblick: KSV an den Wochenenden 01./02.04. und 08./09.04.2017

Der letzte Spieltag in der Sachsenliga war an Spannung kaum zu überbieten. Am ende sichert sich der KSV den direkten Klassenerhalt. Die Volleyball-Saison 2016/17 ist aber noch nicht Geschichte. Während die Damen noch um den Klassenerhalt kämpfen, haben die Herren 2 im Kopf bereits in den Sommer-Modus umgeschaltet. Ein Platz auf dem Treppchen liegt weiterhin im Bereich des Möglichen.

Herren 1: Saisonendspurt a la Hollywood

Vor dem letzten Spieltag schwebten noch vier Mannschaften in Abstiegsgefahr. Fest stand, dass neben den beiden direkten Absteigern auch der Drittletzte unter (aktuell realistischen) Umständen den Gang in die Sachsenklasse antreten muss. Mit einem deutlichen 3:0 haben die Quasdorf-Schützlinge ihren Beitrag geliefert. Bereits nach ca. 70 Minuten war der Sieg in der Tüte, die Freude aber gedämpft. Die anderen Ergebnisse wurden gespannt am Live-Ticker verfolgt. Zuerst erreichte das Team die weniger frohe Botschaft, dass Konkurrent Motor Mickten gegen den Sachsenmeister USV TU Dresden II ein unerwartetes 3:2 erreichte. Bange Blicke richteten sich nach Bad Düben. Die starteten schwach in ihre Partie. Mussten den 1. Satz an Mickten abgegeben. Parallel dazu bügelten die frischgebackenen Delitzscher Aufsteiger den SV Chemnitz-Harthau. Damit zogen der KSV in der Tabelle an den Mannen vom Erzgebirgsrand vorbei. Inzwischen besann sich auf der SV Bad Düben wieder seiner Stärken. Die Sätze 2 und 3 gingen an die Muldestädter, wodurch Motor Mickten die Krostitzer in der Tabelle nicht mehr erreichen konnte.

Die Heimfahrt im Mannschaftsbus entwickelte sich zur Jubelorgie. Anshcließend ließen die Herren 1 den Abend beim Mannschaftsessen ausklingen. In den kommenden Wochen soll am Kader für die neue Saison gewerkelt werden. Wir werden berichten :)

Herren 2: Letztes Heimspiel auf dem Weg in den Sand

Bei traumhaften Sonnenschein zeigt die Motivationskurve der Herren 2 in der Regel steil nach unten. Nicht wenige würden lieber die miefige Halle gegen den weichen Sand tauschen. Das zeigte sich auch beim letzten Spiel in Tresenwald (25.03.). Die Mannschaft brauchte einige Zeit, um gegen den heimischen SV warm zu laufen. Immer wieder hemmten Abstimmungsschwierigkeiten den Betriebsablauf. Mit dem Ergebnis, 2:3, kann man durchaus leben. Über das Ergebnis im Tie-Break, 3:15, hüllen wir lieber den Mantel des Schweigens.

Am Samstag findet nun das letzte Heimspiel der aktuellen Bezirksliga-Saison statt. Mit dem SV Stahl Brandis und dem TSV 76 Leipzig II gastieren zwei interessante Teams in der Krostitzer Halle. Aufsteiger Stahl darf sich berechtigte Hoffnungen auf einen Durchmarsch in die Sachsenklasse machen. Anders als vor Wochenfrist muss das junge Team jedoch punkten. Das Hinspiel - auch in Krostitz - entschieden die Herren 2 deutlich für sich. Diesmal wird es deutlich schwerer. Mit dem TSV 76 wartet dann ein Team, gegen das es immer heiß hergeht. Die Grünauer befinden sich in aktuer Abstiegsgefahr und werden sicher über sich hinauswachsen. Los geht's am Samstag (08.04.) 14.00 Uhr.

Damen: Der Beckenrand ist noch erreichbar

Die Krostitzer Damen spielen eine famose Rückrunde. Der zum Jahreswechsel noch aussichtslose Rückstand ist auch magere 4 Pünktchen geschrumpft. Dabei hat das Team von Beate Melior noch zwei weniger absolvierte Spiele sowie ein Heimspiel am letzten Spieltag im Rücken. Zuerst muss jedoch die knifflige Aufgabe bei der TSG Markkleeberg IV gelöst werden. Der aktuelle Tabellenvierte wird eine harte Nuss. An guten Tagen können die KSV-Schmetterlinge aber auch solche Aufgaben lösen. Vieleicht befinden sich die Damen vom See auch bereits im Sommerpause-Modus. Denn das Team spielt nur noch um die goldene Ananas. In beide Richtungen ist rechnerisch kaum noch etwas möglich.